Wichtige Hinweise der Landshuter Feuerwehr zur Unwetterthematik

Massives Unwetter trifft mehrere Stadtteile, Rosental bis zu 70 Zentimeter überflutet, Dachstuhlbrand in der Hagrainer Straße - bisher zum Glück keine Personenschäden bekannt
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Aus den Erfahrungen der letzten Unwetter-Nächte möchte die Landshuter Feuerwehr auf drei wichtige Punkte hinweisen

Wann kommt die Feuerwehr zum Einsatz? 

1. Hauptaufgabe der Feuerwehren ist es, Gefahr für Leib und Leben abzuwenden. Bei technischen Hilfeleistungen wie Wasser im Keller oder auch umgestürzter Bäume auf Privatgrundstücken unterstützt die Feuerwehr, wo sich Bürger nicht mehr selbst helfen können bzw. wo Gefahr im Verzug ist. Feste Regeln für eine Mindestwassermenge in Gebäuden gibt es zwar nicht, dies wird immer im Einzelfall anhand der Situation vor Ort sowie der dort lebenden Bewohner und deren Selbsthilfemöglichkeiten entschieden, aber auch technisch ist die Feuerwehr mit den Pumpen und Saugern bei einigen Zentimetern Wasser an der Grenze des leistbaren. Hier kommt dann der Punkt, wo sich Bürgerinnen und Bürger – so mühsam es auch sein mag – selbst helfen müssen. Das Entfernen weniger Zentimeter Wasser, das Reinigen und Zusammenwischen von Kellern, größeren Räumlichkeiten sowie auch von Verkehrsflächen fällt nicht mehr in die Zuständigkeit der Feuerwehr. Wir bitten Sie daher im Falle eines Unwetterschadens vor dem Notruf abzuwägen, ob es sich wirklich um einen Einsatz der Feuerwehr handelt. 

2. Ausgabe von Sandsäcken

Bei der Feuerwehr können aktuell keine Sandsäcke zur Vorsorge vor möglichen Unwetterschäden abgeholt werden. Bei den in den Feuerwachen lagernden Sandsäcken handelt es sich um Mengen, die für akute Notfälle bereitgehalten werden müssen. 

3. Verleih von Geräten:

Durch die Feuerwehr werden keinerlei Gerätschaften zur Schadensbestätigung verliehen. Die Feuerwehr bittet um Verständnis für die vorgenannten Informationen

Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut

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