Über 24 Millionen für Landshuter Unternehmen

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MdB Florian Oßner: Hilfsmaßnahmen des Bundes erreichen historischen Höchststand

Bereits 5,5 Milliarden Euro aus dem Topf der November- und Dezemberhilfen sind laut Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) an die coronabedingt eingeschränkten Unternehmen ausbezahlt worden. „Seit letzten Mittwoch kann nun auch endlich die Überbrückungshilfe III beantragt werden, nachdem wir als CSU in der Bundestagsfraktion Druck gemacht haben“, erläutert der Haushaltspolitiker. Gleichzeitig gesteht er aber auch ein, dass es lange gedauert habe, bis die Software und der zugrunde gelegte Auszahlungslogarithmus funktionierten. Indes haben die Förderzahlen der Corona-Hilfskredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen historischen Höchstwert erreicht. „Für das Jahr 2020 lässt sich festhalten: Die Corona-Hilfen werden von den Unternehmen in der Stadt Landshut sehr gut in Anspruch genommen. 77 Unternehmen aus Landshut haben eine Gesamtsumme von rund 24,3 Millionen zugesichert bekommen, die Hilfen kommen bei den Unternehmen an“, erklärte der CSU-Bundestagsabgeordnete. Damit werde deutlich, dass die Mittel, die der Bund im Kampf gegen die Pandemie bereitgestellt hat, dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden, um Arbeitsplätze zu erhalten.

Größter Anteil geht an Mittelstand

Der größte Anteil der KfW-Hilfskredite geht an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt. „Insgesamt 55 Betriebe, Selbstständige und Freiberufler haben im vergangenen Jahr 20,8 Millionen Euro aus dem KfW-Unternehmerkredit geschöpft“, teilte Oßner mit. Die Corona-Hilfsmaßnahmen kommen zudem jungen Betrieben zugute. An zwölf Unternehmen in seiner Heimatregion, die weniger als fünf Jahre am Markt sind, wurden 2,2 Millionen Euro aus dem ERP-Gründerkredit vergeben. „Mir ist die nachhaltige Unterstützung von kleine Betrieben, Handwerkern und Solo-Selbstständigen besonders wichtig“, betont Oßner.

Haushalt im Blick behalten

Aus dem KfW-Schnellkredit 2020 floss darüber hinaus eine Summe in Höhe von 1,4 Millionen Euro an zehn regionale Unternehmen. Diese Gelder können für Anschaffungen und laufende Kosten, wie Betriebsmittel, verwendet werden. Der Direktabgeordnete für die Region Landshut ruft Unternehmen, die sich wegen Corona unverschuldet in der Schieflage befinden, dazu auf, auch weiterhin Hilfen aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 zu beantragen. „Ich will, dass die Betriebe durch diese schwierige Zeit kommen und unterstütze sie deshalb nach Kräften, um Arbeitsplätze und Existenzen in der Heimat zu sichern“, macht Oßner deutlich.

Mit einem Gesamtvolumen von über 46 Milliarden gehören die Corona-Hilfen zu den bisher größten Hilfsprogrammen der KfW-Geschichte. Im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 wurden 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Der Höchststand an direkten und indirekten Hilfsmaßnahmen werde aber auch ein enorm hohes Haushaltsvolumen des Bundes erforderlich machen, so Haushaltspolitiker Oßner. „Am Ende wollen wir aber auch die Schuldengrenze einhalten, um nicht zukünftige Generationen über Gebühr zu belasten“, so Oßner. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kfw.de/corona.

Bildunterschrift:
Die Corona-Hilfsmaßnahmen des Bundes werden vom Mittelstand in der Stadt Landshut sehr gut genutzt. Quelle: Pixabay

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