Spaziergänger freuen sich über Ramadama-Aktion der ÖDP

Spaziergänger freuen sich über Ramadama-Aktion der ÖDP
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Das Ramadama an den ersten drei Februar-Wochenenden brachte jede Menge achtlos weggeworfenen Mülls in Wäldern, Wiesen und Straßengräben zum Vorschein. Weil wegen der Kontaktbeschränkungen organisierte Sammelaktionen in diesem Jahr noch nicht möglich sind, hat die ÖDP die Bürger:innen der Stadt aufgerufen, die bei ihren privaten Spaziergängen entdeckten Abfälle selbst einzusammeln und fachgerecht zu entsorgen.

„Manche haben unser Tun mit großem Erstaunen begleitet. Viele Passanten, die mir begegnet sind, haben spontan ihre Zustimmung zu der Aktion signalisiert“, berichtet der ÖDP-Ortsvorsitzende Heiko Helmbrecht.

Es bildeten sich Sammelduos in vielen Stadtgebieten. Vom Naherholungsgebiet Gretlmühle bis zu Gehölzflächen im Landshuter Westen, vom Moniberg bis zum Ganslberg, von Achdorf bis zur Grieserwiese. Winfried Wiesnet, Beisitzer im Vorstand, überwiegend in Auloh unterwegs, identifizierte beim Müll wenig Überraschendes: „Der übliche Verpackungsmüll von billigen Süßigkeiten, Essen zum Mitnehmen, Hundekotbeutel, leer und voll, Mund-Nase-Masken, Zigarettenkippen, Getränkedosen. Selbst Pfandflaschen aus Glas und Plastik ließen sich unter Sträuchern finden.“

Bekanntlich entstehen in Deutschland pro privatem Verbraucher 108 Kilo Verpackungsmüll. Während der Corona-Pandemie fallen durch vermehrten Konsum von Gerichten zum Mitnehmen zusätzlich viele Einweg-Verpackungen als Abfall an. Achtlos weggeworfen kann dies mit der Zeit zu Mikroplastik zerfallen und sich in Trinkwasser und Nahrungsmitteln anreichern. Das mindeste, das die Gesellschaft erwarten könne, wäre, daß jeder wenigstens den von ihm selbst produzierten Müll in einer dafür vorgesehen Mülltonne entsorgt.

Den originellsten Müll-Fund machte ein Ramadama-Teilnehmer auf dem Moniberg. Er entdeckte eine zerbrochene griechische Gips-Statue, zu schwer, um sie mitzunehmen, also hat er sie am ersten Februarwochenende „kunstvoll“ und „sichtbar“ an einen Baum am Wegesrand gelehnt. Eine Woche später war die Statue nicht mehr da.

Die ÖDP bedankt sich bei allen Teilnehmern der Aktion. 

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