Ruhestörung deckt Handel mit Rauschgift auf

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LKRS. LANDSHUT. Im Rahmen eines Einsatzes wegen einer Ruhestörung erhärteten sich Verdachtsmomente für Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Eine Person befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

Am Samstag (12.06.21) wurde die Polizeiinspektion Vilsbiburg kurz nach Mitternacht wegen einer Ruhestörung in den südlichen Landkreis Landshut gerufen. In der Wohnung eines 29-Jährigen konnten Marihuana und diverse Betäubungsmittelutensilien festgestellt werden. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Bei einem weiteren Gast, einem 20-Jährigen aus einer benachbarten Ortschaft, konnten weitere Rauschmittel und Bargeld aufgefunden werden. In Erwartung der Sicherstellung seines Handys, versuchte er es kurzerhand durch Verbiegen zu zerstören. Es wurde dennoch sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde noch in derselben Nacht eine Wohnungsdurchsuchung bei dem 20-Jährigen durchgeführt. Dabei konnten rund 2,5 Kg Marihuana, diverses Verpackungsmaterial und weitere Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden, die eindeutig auf ein Handeltreiben des 20-Jährigen hinweisen. Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat folglich die weiteren Ermittlungen übernommen. Der 20-Jährige wurde noch am Samstag beim Amtsgericht Landshut vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging Untersuchungshaftbefehl. Er befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

Symbolbild: © Bayerische Polizei

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