Moserbräu: Sanierung darf nicht scheitern

Teilen

Abgeordnete Radlmeier und Steinberger setzen sich für Kompromiss ein

Landshut. Der Moserbräu soll saniert und erweitert werden. Dafür muss stellenweise auf den Grund der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung zurückgegriffen werden. Als Entschädigung forderte die Behörde vor kurzem eine große Summe, die das Projekt ins Wanken bringen könnte. Die Abgeordneten Helmut Radlmeier und Rosi Steinberger wollen das verhindern.

Der denkmalgeschützte Moserbräu schien lange nicht mehr zu retten zu sein. Doch dann kam Bewegung in die Sache, die Planungen sind angelaufen. Moserbräu soll saniert und erweitert werden. Allerdings müssen Teile des neuen Moserbräu im Burghang verankert werden. Der wiederum gehört dem Freistaat, genauer: der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung. Für die Nutzung verlangt die Schlösserverwaltung bislang einen nicht unerheblichen Betrag: Mehr als eine Million Euro soll der Eigentümer des Moserbräu für die Verankerung bezahlen.

Die Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger und Helmut Radlmeier haben sich deshalb zusammengetan und sich an Finanzminister Albert Füracker und die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung gewandt. Ihr Ziel: „Vielleicht gibt es trotz aller Vorgaben einen Spielraum. Diese Chance wollen wir nicht ungenutzt lassen“, hält Rosi Steinberger fest. „Der Moserbräu ist ein stadtprägendes Denkmal, auf dessen Sanierung man schon so lange wartet. Nach den Fortschritten wäre es ein herber Rückschlag, wenn das Projekt durch eine solche Detailfrage gefährdet wird“, unterstreicht Helmut Radlmeier. Die beiden Abgeordneten setzen sich deshalb dafür ein, dass eine Kompromisslösung gefunden wird. Die Sanierung dürfe nicht scheitern, so Radlmeier und Steinberger.

Laut dem Finanzministerium wird derzeit geprüft, inwiefern die Verankerung statisch umsetzbar ist. Außerdem wird aktuell ein Gutachten erstellt, das darlegen soll, wie sich die Maßnahmen auf den Wert des staatseigenen Grundes auswirken. Die Ergebnisse beider Untersuchungen sollen noch im Februar vorliegen.

Bildunterschrift: Die Abgeordneten Rosi Steinberger und Helmut Radlmeier setzen sich gemeinsam dafür ein, dass die Sanierung des Moserbräu nicht gefährdet wird.

Foto: Josef Amann (Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle).

Beiträge