Landshuter Stadtresidenz kann sich mit Sanierungszuschuss von 32,1 Millionen Euro zur Landshuter Hochzeit herausputzen

Stadtresidenz Landshut - Fasade
Teilen

Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag hat heute die Mittel für Hochbaumaßnahmen freigegeben. Landshut bekommt weitere 32.100.000 Euro für die Sanierung der Dächer, Dachstühle und Fassaden. Außerdem werden in den Gebäudeteilen der Hofstallung (Marstall) Nutzung verändert beziehungsweise vorbereitet. Die Landshuter SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller freut sich, dass die Erhaltung dieses kulturell und historisch wertvollen Gebäudes somit gesichert ist: „Die Residenz ist alle vier Jahre außerdem einer der Schauplätze der mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Landshuter Hochzeit und hat damit sowohl kulturelle, als auch wirtschaftliche Bedeutung“. Die erste Teilmaßnahme, die im Juli 2019 mit einer Höhe 21.000.000 Euro genehmigt wurde, befindet sich aktuell in der Ausführung. Für die heute freigegebene zweite Teilmaßnahme können die weiteren Bauabschnitte realisiert werden. Somit belaufen sich die Gesamtkosten aller Teilbaumaßnahmen auf insgesamt 53,1 Millionen Euro. Ein Ausgabe, die sich lohne, ist sich Ruth Müller sicher: „In der Residenz wird gerade während der Landshuter Hochzeit mit verschiedenen Aufführungen die Vergangenheit wieder lebendig. Die Stadtresidenz und auch der Marstall gehört zur Identität Landshut und ich bin froh, dass diese bewahrt wird.“

Foto: Archiv LangNet EDV

Beiträge