Kein Gefühl für Niederbayern – Aiwanger gefährdet bewährte Strukturen

Kein Gefühl für Niederbayern – Aiwanger gefährdet bewährte Strukturen
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„Es kann nicht sein, dass Carmen so stark geschwächt wird“, kommentieren die Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger, Toni Schuberl und der Bundestagsabgeordnete Erhard Grundl (GRÜNE) das Ansinnen von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) zwölf von insgesamt 40 Arbeitsplätzen nicht mehr zu finanzieren. „Diese 12 befristeten Verträge müssen verlängert und am besten dauerhaft installiert werden“, fordern die drei Politiker*innen. „Was wir brauchen ist eine Stärkung und keine Schwächung der Region bei einem so wichtigen Thema wie Erneuerbare Energien.“ Carmen ist eine etablierte und wichtige Säule in dem Drei-Säulen-Modell bestehend aus dem Technologie- und Förderzentrum sowie dem zur TU München gehörenden Wissenschaftsbereich und eben CARMEN. „Es macht doch keinen Sinn in Straubing die Stellen zu streichen und dafür in Regensburg neu zu beginnen. Ohne Not wird etwas Gutes gestoppt, um woanders neu zu beginnen“, sagt Rosi Steinberger. „Die betroffenen zwölf Mitarbeiter*innen befassen sich gerade mit dem so wichtigen Thema Erneuerbare Energien“, betont der Straubinger Bundestagsabgeordnete Erhard Grundl. „Dabei handelt es sich um ein essenzielles Zukunftsthema für den Schutz unserer Lebensgrundlagen. In Straubing wird hier eine wichtige und anerkannte Arbeit geleistet.“ Einen weiteren Punkt spricht der Landtagsabgeordnete Schuberl an: „Wir brauchen eine Stärkung des ländlichen Raums und Carmen soll hierfür weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten.“ Deshalb werden auch die drei grünen Mandatsträger*innen für den Erhalt der Stellen kämpfen.

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