Impfaktion in vollem Gange

Impfaktion in vollem Gange
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Wissenschaftsminister Bernd Sibler informiert sich bei Besuch an der Hochschule Landshut über Fortschritt der Impfkampagne

Anmeldung, Warteraum und Impfzimmer – das Erdgeschoss des roten Verwaltungs- und Hörsaalgebäudes der Hochschule Landshut wurde in kürzester Zeit in ein Impfzentrum umfunktioniert. Um sich vom Fortschritt der Impfaktion zu überzeugen und mit Verantwortlichen sowie Studierenden ins Gespräch zu kommen, stattete Wissenschaftsminister Bernd Sibler der Hochschule Landshut am Dienstag einen Besuch ab.

Als eine der ersten Hochschulen hat Landshut Anfang Juni mit der Impfung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begonnen. Kurz darauf fiel der Startschuss für die Immunisierung der Studierenden. Federführend bei der Organisation und der Bestellung des Impfstoffs sind Kanzler Dr. Johann Rist und Cornelia Götzberger, Koordinatorin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Zusammen mit dem mobilen Impfteam der Johanniter in Ostbayern verlaufen die Impfungen an der Hochschule Landshut seit rund zwei Monaten reibungslos. Für den Beginn des Wintersemesters sind zusätzliche Impfangebote für die Studierenden ohne Voranmeldung am Campus geplant.

Positive Resonanz auf Impfangebot

Die Bilanz der bisherigen Impfanstrengungen ist sehr erfreulich. „Bereits zwei Tage nach Beginn der bundesweiten betriebsärztlichen Impfkampagne starteten an der Hochschule Landshut am 9. Juni die Immunisierungen für die Beschäftigten“, betonte Kanzler Dr. Johann Rist. „Das wurde von allen auch sehr gut angenommen“, ergänzte Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher. „Jede einzelne Impfung ist dabei ein wichtiger Schritt für eine Rückkehr zum Regelbetrieb im kommenden Wintersemester.“

Auch bei den Studierenden kommt das Angebot gut an. „Je niederschwelliger, desto besser“, so Muhammed Şahin, der Biomedizinische Technik studiert. „Für uns Studierende ist der Campus die erste Anlaufstelle und ein Impftermin angenehmer zu organisieren als zum Beispiel im Impfzentrum oder beim Hausarzt.“ Was Şahin besonders begrüßt, sind die geplanten zusätzlichen Impfangebote im Herbst, die „sicher auch noch den einen oder anderen Unentschlossenen erreichen.“

Impfaktionen wie an der Hochschule Landshut seien ein tolles Signal, wie Wissenschaftsminister Bernd Sibler erklärte: „Impfungen sind unser verlässlichster Partner im Kampf gegen das Virus. Deshalb machen wir allen Studentinnen und Studenten, die in Bayern immatrikuliert sind oder ein Studium aufnehmen werden, ein möglichst niederschwelliges Impfangebot. Mit unseren Impfaktionen an den bayerischen Hochschulen soll sich jeder junge Mensch, der das möchte, impfen lassen können. Denn für uns steht fest: Im kommenden Wintersemester soll Präsenz wieder die Regel sein, nicht die Ausnahme. Direkter Austausch und unmittelbare Begegnungen – davon lebt ein Hochschul-Campus, gerade auch an der Hochschule Landshut. Dafür muss man aber in Zeiten der Pandemie ausreichend geschützt sein. Ich zähle auf eine hohe Impfbereitschaft unserer Studentinnen und Studenten.“

Fotos: Hochschule Landshut

Bildunterschrift: Wissenschaftsminister Bernd Sibler (Mitte) und CSU-Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (Zweiter von rechts), der im Landtag unter anderem im Ausschuss für Gesundheit und Pflege sitzt, erkundigten sich an der Hochschule Landshut über den Fortschritt der Immunisierungen gegen Covid. Cornelia Götzberger, Koordinatorin für das Betriebliche Gesundheitsmanagament (von links), Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und Kanzler Dr. Johann Rist führten die beiden durch das eigens eingerichtete Impfzentrum der Hochschule. Wissenschaftsminister Sibler nutzte seinen Besuch auch, um mit Studierenden ins Gespräch zu kommen.

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