„Garant für Friede und Freiheit“

Bildtext: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner im regen Austausch mit den Schülern und Schülerinnen der Klassen 9c und 9d des Gymnasiums Ergolding im Rahmen des Europatages. Quelle: Web-Schreibfeder Maria Aicher
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MdB Oßner diskutiert mit Schülern des Gymnasiums Ergolding über Europa- und Bundespolitik

Rund 50 Schüler und Schülerinnen der Klassen 9c und 9d des Gymnasiums Ergolding haben im Rahmen des EU-Projekttages am Montag mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) über die Europapolitik aber auch bundes- und heimatpolitische Fragen diskutiert. Im Zentrum des Gesprächs standen die Arbeit des Infrastrukturpolitikers im Haushaltsausschuss sowie im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des Bundestages. Oßner machte den Schülern zudem deutlich, wie schwierig es sei, in der Europäischen Union mit 27 Mitgliedstaaten eine einheitliche Entscheidung zu treffen: „Das wäre – vereinfacht ausgedrückt – ähnlich, wie wenn ihr euch als Schulklasse bei so vielen unterschiedlichen Sichtweisen und Präferenzen auf ein Handyfabrikat einstimmig einigen müsstet.“
Die Fragen der interessierten und von ihren Lehrern bestens vorbereiteten Schüler und Schülerinnen waren breit gefächert. Dabei ging es auch um wichtige Themen wie den Breitbandausbau und schnelles mobiles Internet, also die Teilhabe an der digitalen Transformation, welche gerade die junge Generation sehr aufgeschlossen begleite. „Ziel bleibt es, Glasfaser über das ganze Land zu legen. In Zukunft soll es keine Lücken mehr geben“, so Oßner. Interessiert zeigten sich die Jugendlichen auch an dem beruflichen Alltag des Abgeordneten und seine politische Laufbahn als Abgeordneter und in der CSU.

Offener Diskurs gefragt

In der angeregten Diskussion nahmen die Schüler kein Blatt vor den Mund. So sah sich Oßner auch mit Fragen wie der Legalisierung von Marihuana oder dem Umgang mit Lobbyisten konfrontiert. Ein Schüler fragte ihn nach seiner Meinung zur AfD. Der 40-jährige Direktabgeordnete und zweifache Familienvater rief die Jungen und Mädchen zu einem offenen Diskurs in der Gesellschaft auf. „Es gibt nicht für alle Fragen den sofortigen Königsweg. Manche Parteien haben sich jedoch ausschließlich darauf beschränkt, die Bürger gegeneinander aufzuhetzen, ohne Lösungen anzubieten. Es ist aber viel schwieriger, eine Sache positiv darzustellen, als eine Idee zu zerreden“, betonte Oßner. Er gab den Schülerinnen und Schülern eine wichtige Botschaft mit auf dem Weg. „Diskutiert und tauscht euch intensiv aus. Denn es gibt bei gesellschaftlich wichtigen Fragen nicht nur eine helle oder dunkle Seite – in Anlehnung an die Filmreihe Star Wars – sondern viele Graustufen. Am Ende muss jeder für sich die richtige Antwort finden, aber immer mit dem Respekt vor den Mitmenschen. Das vielfältige Europa ist mit seiner Werteüberzeugung ein Garant für Friede und Freiheit.“

Enge Verbindung zum Gymnasium

Rektor Ewald Bichler bedankte sich bei dem Bundestagsabgeordneten für sein Angebot und seine Bereitschaft, mit den Gymnasiasten an der politischen Doppelstunde im Rahmen des Sozialkundeunterrichts teilzunehmen. Für Oßner eine Selbstverständlichkeit, der eine enge Verbindung zum Gymnasium Ergolding hegt. „Damals vor etwa zwölf Jahren stand es im Kreistag Spitz auf Knopf, ob das Gymnasium im Landkreis Landshut neu gebaut wird. Das war damals wohl eine der umstrittensten Fragen im Kreistag. Aber die Entwicklung hat uns Recht gegeben.“

Bildtext: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner im regen Austausch mit den Schülern und Schülerinnen der Klassen 9c und 9d des Gymnasiums Ergolding im Rahmen des Europatages.
Quelle: Web-Schreibfeder Maria Aicher

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