Erneuerbare Energien: Gut für die Umwelt und die Wirtschaft

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MdL Ruth Müller wirbt bei Vizekanzler Olaf Scholz für Pfeffenhausen als Standort

Dass die erneuerbaren Energien ein Wirtschaftsmotor sind, habe man bereits in der Finanzkrise 2008 / 2009 gesehen, denn diese Branche sei damals kaum eingebrochen und habe sogar noch Arbeitsplätze ausgebaut. Für die Zukunft werden diese Märkte in Deutschland weiter wachsen – prognostiziert sei ein Anstieg von derzeit rund 392 Milliarden Euro auf 856 Milliarden Euro im Jahr 2030.

Die Industrie stehe vor einem tiefgreifenden Wandel, sowohl was die Digitalisierung der Arbeitsplätze betreffe aber auch, wie Herstellungsprozesse verändert werden, machte Vizekanzler Olaf Scholz bei der Klausurtagung der BayernSPD-Landtagsfraktion deutlich. Aufgrund der Pandemielage und des Aufrufs, Kontakte zu beschränken, hatte sich der Bundesfinanzminister entgegen den ersten Planungen, nach München zu kommen,  digital aus Berlin zugeschaltet, um mit den SPD-Abgeordneten über die Herausforderungen für die Wirtschaft, das Arbeitsleben und die Bildung in Zeiten von Corona zu diskutieren.

Um unabhängiger von fossilen Energien zu werden und trotzdem Deutschland als Industrieland weiterzuentwickeln, wolle die Bundesregierung auf die Erforschung und Anwendung von Wasserstoff setzen. Deshalb stünden rund 700 Millionen Euro zur Verfügung, um die Forschung des Grünen Wasserstoffs zu beschleunigen. Für den Sitz des Wasserstoff-Technologie und Anwenderzentrums geht Bayern mit der Marktgemeinde Pfeffenhausen in die Bundesentscheidung. Deshalb warb die Landtagsabgeordnete Ruth Müller bereits im Vorfeld der Klausurtagung bei Bundesminister Olaf Scholz um Unterstützung bei der Entscheidung und überreichte ihm virtuell die Bewerbungsunterlagen und lud ihn in ihre Heimatgemeinde ein, um sich selbst davon ein Bild zu machen, wo künftig Innovationen für eine moderne Industriepolitik entstehen könnten.

Foto: Bürgerbüro Ruth Müller, MdL

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