Erfreuliche Entwicklung am Wohnungsmarkt

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Wohnungsbestand in Bayern wächst stark

  • Über 500.000 neue Wohnungen in den letzten zehn Jahren
  • Wohnungspakt Bayern und Wohnraumoffensive der Staatsregierung zeigen Wirkung
  • Bedarf vor allem in den Ballungsräumen nach wie vor hoch

Gute Nachrichten vom Wohnungsmarkt: Mit über 6,5 Millionen gab es Ende 2020 so viele Wohnungen wie nie zuvor in Bayern. Das hat das Bayerische Landesamt für Statistik heute bekanntgegeben.  Im Zehnjahresvergleich stieg der Bestand in Bayern damit um über 500.000. Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer zeigt sich angesichts dieser Zahlen sehr erfreut: „Hier sehen wir die Früchte der erfolgreichen Wohnungspolitik der Bayerischen Staatsregierung. Mit dem 2015 ins Leben gerufenen Wohnungspakt Bayern und der 2018 gestarteten Wohnraumoffensive haben wir die Weichen zur Steigerung des Wohnungsbestands richtig gestellt.“

Insgesamt gab es zuletzt 6.549.811 Wohnungen in Bayern. Ende 2010 waren es noch 6.027.400 Wohnungen. Damit ist der Wohnungsbestand in Bayern in den letzten zehn Jahren um 52.241 pro Jahr gestiegen. Im letzten Jahr betrug der Zuwachs sogar 62.193 Wohnungen. Für Bauministerin Schreyer sind die Zahlen eine Bestätigung des Kurses der Staatsregierung. So wurden die Investitionen in die Wohnraumförderung deutlich gesteigert – von 232,5 Millionen Euro im Jahr 2010 auf 847,8 Millionen Euro im letzten Jahr. Auch im laufenden Jahr werden die Mittel weiter gesteigert: 2021 stehen für die verschiedenen Programme zur Wohnraumförderung sogar 848,6 Millionen Euro zur Verfügung. Dieser Trend soll laut Schreyer weiter anhalten: „Ich werde mich weiter für hohe Investitionen in den Wohnungsbau einsetzen, denn sie sind die beste Medizin gegen den vor allem in den Ballungsräumen spürbaren Wohnungsmangel mit steigenden Mieten und Kaufpreisen. Für eine echte Entspannung müssen wir hier auch weiterhin bauen, bauen, bauen!“

Bild von Alina Kuptsova auf Pixabay

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