Der Landshuter Maler Georg Forster

Dorfstrasse - Senegal - Acryl auf HF - 32x50 cm - 2020
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Der Landshuter Maler Georg Forster thematisiert in seiner neuesten Serie „Reisebilder“ Eindrücke und Szenen aus Ländern, die er in den letzten Jahren bereiste.

Seine Gedanken übers Reisen und zu dieser Bilderserie bringt er im nachstehenden Text zum Ausdruck:

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Der englische Reiseschriftsteller Bruce Chatwin thematisiert in seinen Büchern die Ansicht, dass der Mensch von seinem Ursprung her Nomade war – und dass diese Lebensform diejenige wäre, die ihm guttut und seiner wahren Natur entspräche.
Er belegt dies anhand vieler Zitate, beginnend von der Bibel bis zu philosophischen Schriften und realen Gegebenheiten. Die jährlich wiederkehrende Migrationswanderung einiger weniger Nomadenstämme, die die sogenannte Transhumanz (Wechsel zwischen Sommer- und Winterweide) noch praktizieren dient ihm als Beispiel. (Besser gesagt von der jeweiligen Regierung geduldet praktizieren dürfen, denn nicht Sesshafte sind schwer zu kontrollieren und entziehen sich somit staatlicher Überwachung)

Wir sind heute von dieser Lebensform weit entfernt, aber möglicherweise ist ein Rest davon tief vergraben im Unbewussten, aus grauer Vorzeit übriggeblieben, der uns in die Ferne zieht. Vielleicht ist es also nicht allein der Wunsch 14 Tage faul am Strand zu liegen.
Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen verspüre ich eine gewisse Unruhe – es zieht mich raus in die Natur und in mir wächst die Sehnsucht nach – weit weg.

In dieser Serie entstanden Bilder aus: Senegal, Gambia, Marokko, Iran, Ägypten, Indien und Sardinien.

Weitere Informationen: http://atelier-forster.de

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