Den eigenen Horizont erweitern

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Jasmin Berger berichtet über ihr Auslandspraktikum in Brüssel

In einer global immer besser vernetzten Welt sind Auslandserfahrungen gefragter denn je. Da an der Hochschule Landshut dem Praxisanteil eine sehr große Bedeutung zukommt, setzen viele Studiengänge ein Auslandspraktikum voraus. Das klappt auch in Pandemiezeiten, wie Jasmin Berger berichten kann. Die International Business-Studentin verbrachte ein Semester in Belgien. In Brüssel arbeitete sie für ein wachsendes Tech-Unternehmen im Online-Marketing.

Auf ihr Praktikum stieß die Landshuter Studentin über Linkedin. „Das Unternehmen hat mich angeschrieben und mir die Stelle angeboten“, erinnert sich Jasmin Berger. „Das hat mir sehr imponiert.“ Die Entscheidung für Belgien fiel ihr aber aus vielen Gründen sehr leicht – unter anderem wegen der multikulturellen Ströme und seiner spannenden Geschichte. „Das Land ist außerdem sehr innovationsstark und viele EU-Institutionen sind dort beheimatet.“ Interessant war für Jasmin Berger außerdem die Möglichkeit, sich sprachlich weiterzubilden.

Globale Welt des Marketings verstehen und umsetzen

„Im Allgemeinen hatte ich die Aufgabe, die englischsprachige Onlinepräsenz des Unternehmens zu stärken und die Marketing-Strategie für den deutschen Markteintritt vorzubereiten“, erklärt Jasmin Berger. Eines ihrer Projekte war unter anderem die Neugestaltung der Website sowie die Übersetzung des Inhalts ins Deutsche. Auch die Durchführung und Auswertung von Online-Kampagnen sowie sonstiger Trend-Markt-Analysen ermöglichten Jasmin Berger, lehrreiche Auslandserfahrungen zu sammeln.

Wie alle, die sich plötzlich in einem fremden Land zurechtfinden müssen – auch noch in Pandemie-Zeiten –, stand die Landshuter Studentin vor der einen oder anderen Herausforderung: zum Beispiel eine Unterkunft zu finden. „Dank Facebook, AirBnB und Video-Calls ist das heutzutage glücklicherweise aber kein Problem mehr“, so Jasmin Berger. Sehr viel herausfordernder war für sie der persönliche Austausch mit anderen. In Belgien besteht während der Pandemie die Pflicht zum Homeoffice. „Ich konnte also nicht einfach neue soziale Kontakte knüpfen und die fremde Kultur entdecken“, betont sie. Über besondere Regelungen hat ihr Arbeitgeber es aber geschafft, dass sich Kolleginnen und Kollegen regelmäßig online treffen konnten und gelegentlich auch in Präsenz. Mit der Verständigung hatte Jasmin Berger keine Probleme: „In Brüssel und der Flämischen Region sprechen sehr viele Menschen Englisch oder sogar Deutsch. Als Europäerin habe ich mich in Belgien nie fremd gefühlt!“

Begegnungen, die das Leben bereichern

Ihre Zeit in Brüssel hat die Landshuter Studentin sehr genossen. So lernte sie unter anderem, wie sich das Management am besten von den eigenen Ideen überzeugen lässt. „Außerdem habe ich viele lustige und talentierte Menschen kennengelernt, unter denen auch Freunde fürs Leben sind“, sagt Jasmin Berger. „Aber das Beste ist, dass ich dort trotz Pandemie vermutlich den Partner fürs Leben gefunden habe.“

Den Schritt zu einem Auslandsaufenthalt kann sie nur wärmstens empfehlen. „In einer global vernetzten Welt ist es wichtiger denn je, andere Kulturen zu kennen und zu verstehen, um Konflikte zu lösen bzw. zu vermeiden und um gut zusammen zu leben und zu arbeiten“, fasst Jasmin Berger ihre Erfahrungen zusammen. Jeder Austausch mit anderen ist außerdem immer eine Chance, um den eigenen Horizont zu erweitern, d.h. mit und von anderen zu lernen, aufgeschlossener und toleranter zu werden.

Wer sich gerne über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts informieren möchte, kann sich jederzeit an das International Office wenden. Eine Übersicht des Angebots ist auf www.haw-landshut.de/io zu finden.

Jasmin Berger berichtet über ihr Auslandspraktikum in Brüssel
Fotos: Jasmin Berger (frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)

Fotos: Jasmin Berger (frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)

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