Daniel Klein neuer Vorsitzender der CSU Geisenhausen

Daniel Klein neuer Vorsitzender der CSU Geisenhausen Kreisvorsitzender MdB Florian Oßner gratuliert - Reger Austausch mit den Mitgliedern
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Kreisvorsitzender MdB Florian Oßner gratuliert – Reger Austausch mit den Mitgliedern

Der CSU-Ortsverband Geisenhausen hat seine Vorstandschaft für weitere zwei Jahre gewählt. Bei der kürzlichen Ortshauptversammlung im Gasthaus Brauhausstube in Geisenhausen wurde Daniel Klein, der bei den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr als Bürgermeisterkandidat angetreten ist, gewählt. Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Florian Oßner, der bei den Neuwahlen als Wahlleiter fungierte, gratulierte dem Politiker aus den Reihen der Jungen Union. „Ich danke dir sehr für deine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – auch in der Kreisvorstandschaft, in der du kürzlich als Beisitzer gewählt wurdest. Du hast als JU-Vorsitzender bereits bewiesen, Dich für eine Politik der Vernunft und Mitte einzusetzen.“

Der ehemalige Vorsitzende, Wolfgang Söder, wird ihn mit Rat und Tat als Stellvertreter unterstützen, genauso wie Christine Häglsperger und der wiedergewählte Andreas Neumayer. Das Amt des Schriftführers führt Josef Pitz aus. Kassier bleibt Josef Kindl. Neu in der Vorstandschaft im Amt des Digitalbeauftragten ist Stefan Robert Ebenhöch-Weingast. Als Beisitzer komplettieren Karl-Heinz Lucka, Anna Holzner, Konrad Frank, Manuela Graf, Bernhard Diewald, Stefan Schwimmer und Adolf Ellwanger jun. das Team.

Richtungsentscheidung am 26. September

Florian Oßner, Direktkandidat zur Bundestagswahl in der Region Landshut, rief dazu auf, die CSU als „vernünftige, ordnungspolitische Kraft“ weiterhin zu unterstützen. „Es handelt sich in diesem Jahr um eine Richtungsentscheidung. Während die Grünen auf Verbote und Restriktionen setzen, bauen wir als CSU auf Technologieoffenheit und Innovationen.“ Damit sprach er unter anderem die Bewerbung der Region Landshut für das Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrum sowie die Planungen für weitere Projekte in diese Richtung in Geisenhausen an. „Wir können uns klar von den anderen Parteien abgrenzen und sollten mehr über unsere bereits erzielten Erfolge reden“, machte Oßner deutlich.

Keine Vermögenssteuer mit der Union

Ganz deutlich betonte Oßner auf Frage eines Mitglieds, dass es mit der Union keine Substanz- und Vermögenssteuer geben werde. „Das ist ein Tatbestand der Doppelbesteuerung und auch nicht verhandelbar. Für Landwirte, Haus- und Grundstückseigentümer ist das eine ‚Kampfansage‘, denn schließlich wird dieses Vermögen, das bereits besteuert wurde, mit einer Vermögenssteuer nochmals besteuert. Diesen linken Experimenten darf man nicht folgen.“

Auch das Thema B15 neu wurde von den Mitgliedern zur Sprache gebracht. Verkehrspolitiker Oßner machte deutlich, dass die B15 neu primär als Verbindung der A93 bei Regensburg mit der A92 bei Landshut bis zur A94 in Oberbayern geschaffen werde. „Damit soll die Verkehrsbelastung sowohl auf der B15 alt als auch der B299 gemindert werden.“ Außerdem räumte Oßner mit dem Gerücht auf, dass die Verbindung von Geisenhausen nach Altfraunhofen als B15 neu gedacht sei. „Diese Maßnahme ist ein zusätzliches Angebot des Bundes, die B15 alt mit der B15 neu zu verbinden. Jedoch ist diese Verbindung nur zweistreifig ohne Überholspuren angedacht. Die B15 neu jedoch muss vierstreifig zügig in Richtung Süden weitergeführt werden, damit diese nicht in Geisenhausen endet“, so Oßner.

Bildtext: CSU-Kreisvorsitzender Florian Oßner (2.v.r.) gratuliert den neu- und wiedergewählten Mitgliedern der Vorstandschaft der CSU Geisenhausen um den neuen Vorsitzenden Daniel Klein (3.v.l.).

Foto: Maria Aicher

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