CSU will die Feuerwehren in Bayern stärken

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Helmut Radlmeier: Mehr Anerkennung und digitale Übungsformen

Landshut. Die CSU-Landtagsfraktion will die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern weiter stärken. Im Rahmen einer Anhörung diskutierte der Innenausschuss des Landtags mit Experten aus der Praxis, wie man die Arbeit der Wehren erleichtern könnte. Dabei standen die Ausstattung, Ausbildung und Anerkennung im Fokus.

„Unsere Feuerwehrleute sind Tag und Nacht für die Sicherheit der Menschen in Bayern im Einsatz. Diese Leistung verdient nicht nur unseren Dank und unsere Anerkennung – sondern auch die laufende Unterstützung“, betont Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier. Dem wird der Freistaat gerecht: So sind aufInitiative der CSU die Finanzmittel für die Nachwuchsarbeit und die moderne Feuerwehrausstattung in den vergangenen Jahren mehrfach angehoben worden. „Die Förderung des kommunalen Feuerwehrwesens stieg im Jahr 2020 auf die Rekordsumme von über 53 Millionen Euro. In den vergangenen fünf Jahren wurden rund 238,5 Millionen Euro in Fahrzeuge, Geräte und in den Bau von Feuerwehrhäusern gesteckt“, rechnet Radlmeier vor. Nächste Ziel sei, vor allem die Feuerwehrschulen auszubauen, damit mehr Lehrgänge angeboten werden können. 

Digitale Übungsformen

Die Feuerwehren sind ebenfalls von den Auswirkungen von Corona betroffen: „Wegen der Pandemie wurde der Übungsbetrieb heruntergefahren oder ausgesetzt. Deshalb müssen wir jetzt eine Ausbildungsoffensive starten. Hierbei kann die Digitalisierung nützlich sein, um mithilfe von virtuellen Übungs- und Lernformen gut ausgebildet zu werden“, erläutert Radlmeier.

Bessere Anerkennung

Eine Herausforderung für die Feuerwehren ist die Nachwuchswerbung. „Das ist eng verknüpft mit der Anerkennung, die man den Feuerwehren entgegenbringt. Einem jeden muss bewusst werden, welch großen Respekt unsere Feuerwehrleute verdienen“, so der Stimmkreisabgeordnete für die Region Landshut. Auch Arbeitgebern müsse fortlaufend in Erinnerung gerufen werden, dass Ehrenamtliche ein Gewinn für einen Betrieb seien: Teamfähig, motiviert, Stress resistent – das seien typische Eigenschaften eines Feuerwehrlers. Außerdem gelte gerade in Zeiten, in denen es stellenweise sogar zu Aggressionen gegenüber Einsatzkräften kommt: „Ein jeder, der sich ehrenamtlich engagiert, verdient Anerkennung. Das kann man gar nicht oft genug ins Bewusstsein rufen“, so Radlmeier, Mitglied der Arbeitsgruppe Ehrenamt der CSU-Landtagsfraktion.

Bildunterschrift:

Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag setzt sich für mehr Nachwuchs und Fortbildung für die bayerischen Feuerwehren ein.

Foto: pixabay.com

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