CSU, FW und FDP entwerten das Siegel „Qualität aus Bayern“

stellv. Landesvorsitzende Agnes Becker, ÖDP Bayern
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Becker: „Da hilft nur noch eine Watschn bei den nächsten Wahlen!“

Die Ablehnung der aktuellen AbL-Petition zur Verbesserung der Kennzeichnung „Qualität aus Bayern“ zeigt nach Ansicht der stellvertretenden ÖDP-Landesvorsitzenden Agnes Becker, „dass die CSU nicht nur Denkzettel durch erfolgreiche Volksbegehren braucht, sondern auch bei den nächsten Wahlen. Söders taktische Kehrtwende in der Agrarpolitik ist offenbar nur eine Täuschung“.

Mit der Stimmenmehrheit von CSU, Freien Wählern und FDP hat der Agrarausschuss im Bayerischen Landtag eine Petition zur Qualifizierung der Kennzeichnung „Qualität aus Bayern“ abgelehnt.
In der Petition, die von neun Verbänden unterstützt und von 85.000 Menschen unterzeichnet wurde, wird eingefordert, das Qualitätssiegel aus Bayern nachzubessern und verbindliche Regeln für einen verbesserten regionalen Futtermitteleinsatz vorzusehen: Mindestens 50 % der Futtermittel sollten künftig vom eigenen Betrieb stammen und Sojafuttermittel aus Übersee und gentechnisch verändertes Soja ausgeschlossen werden. Zudem ging es um verbesserte Haltungsbedingungen für die Tiere.

CSU, FW und FDP entwerten mit ihrem Abstimmungsverhalten das Siegel „Qualität aus Bayern“. Die federführend von der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL) geforderten Siegel-Vorgaben, hätte die Kaufentscheidung der Verbraucherinnen und Verbraucher erleichtert. Jetzt bleibt das Dickicht der Siegel für die Konsumenten bestehen“, kritisiert Becker. Die Initiative von AbL, BN und weiteren Verbänden verdiene größte Anerkennung.

Foto: ÖDP Bayern

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