A92 – Erschwerter Einsatz von Rettungskräften nach Auffahrunfall im Baustellenbereich

bayeriscshe Polizei - Flucht, Kontrolle
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Landshut, BAB A 92, Lkr. Landshut. Bei einem Auffahrunfall im Baustellenbereich wurde der Einsatz von Rettungskräften erheblich erschwert, da zwei Fahrspuren nicht mehr befahrbar waren.

Am 05.07.2021, gegen 13:50 Uhr, befuhr ein Baustellenfahrzeug mit Sicherungsanhänger in Schrittgeschwindigkeit die A92 in Fahrtrichtung München in der Baustelle zwischen Landshut-West und Moosburg-Nord.

Aus bisher ungeklärten Umständen fuhr ein weiteres Fahrzeug, welches mit einer vierköpfigen Familie besetzt war, auf den Anhänger auf. Dadurch wurde das Fahrzeug so schwer beschädigt, dass es im Baustellenbereich quer auf der linken Fahrbahn zum Liegen kam und abgeschleppt werden musste. Die vier Insassen kamen ins Krankenhaus, wurden aber wieder als unverletzt entlassen.

Der Anhänger des Baustellenfahrzeugs wurde ebenfalls massiv beschädigt und blieb auf der rechten Fahrbahn liegen.

Durch die beiden verunfallten Fahrzeuge war die Autobahn in Richtung München komplett versperrt. Es bildete sich sofort ein kilometerlanger Stau, was die Anfahrt der Rettungskräfte erheblich erschwerte. Eine Rettungsgasse konnte im Baustellenbereich nicht gebildet werden, weshalb sogar die Rettungskräfte selbst im Stau standen. Daher fuhren weitere Rettungskräfte aus Moosburg Nord kommend entgegen der Fahrtrichtung die Unfallstelle an. Erst gegen 19.00 Uhr war die Autobahn komplett geräumt und der Stau aufgelöst.

Die Autobahnmeisterei Wörth/Isar und die Feuerwehr leiteten den Verkehr in Richtung München an der Anschlussstelle Landshut-West aus.

Es entstand ein Gesamtschaden von 35.000 €

Bericht: Autobahnpolizeistation Wörth an der Isar

Foto: © Bayerische Polizei

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